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Thomas Anders „on air“ bei Help & Fly 2010 am 27.11. in Düsseldorf

oder "Die unglaubliche Reise in einem total verrückten Flugzeug"


Zum wiederholten Male machte ich mich mit meinem Papa bei eher verschneitem und nebeligem Wetter auf den Weg zum Düsseldorfer Flughafen, um bei der Charity–Aktion „Help & fly“, der airberlin Group mitzumachen. Sämtliche Erlöse aus Tickets, Gagen und Spenden gehen an die AIDShilfe Düsseldorf. Dieses Jahr kamen, durch die airberlin aufgerundet stolze 55.000€ zusammen, der bisherige Spendenrekord. Soviel zum Vorwort, nun wollen wir mal helfen und fliegen.


Viel Spaß bei meinem Flug mit dem TA-Bomber durch den Bericht zur Veranstaltung. Ich hoffe ihr fühlt euch wohl an Bord, Getränke und Snacks gibt es bei euch im Kühlschrank. Wir sind startbereit, „cleared for take off“.


Angekommen um 9:00 am Check-in Schalter tummelten sich dort schon die ersten Passagiere und Promis, wie Moderatorin Käthe Köstlich oder Schlagerstar Olaf Henning. Dann trudelten auch die Webmädels Yvette und Astrid ein und wir begrüßten uns herzlich. Auch Thomas zückte schon sein Flugticket, dann hieß es Boardingkarten abholen und ab zum Sicherheitscheck. Da gibt es doch tatsächlich Menschen die abnehmbare Gürtelschnallen besitzen, aber ihren Schal um den Hals vergessen ;-). Aber schon praktisch so eine Gürtelschnalle, sie erspart einem sehr peinliche Momente, wenn die Hose nicht mehr da sitzt, wo sie hin soll. Nachdem dann auch Astrid ihren vermeintlichen Sprengstoffgürtel und ihre mit Minen besetzen Stiefel wiederbekam, konnte es dann zum Frühstücken ans Abfluggate gehen. Deutlich zu erkennen war der Schalter an der Flugnummer AB 3333 mit der Destination Düsseldorf.

Die Gruppen „The Sweethearts“ und „Die Kellner“ sangen allen Gästen und Promis schon mal was vor, während diese sich in Unterhaltungen vertieft und mit Croissants bekrümmelt auf das bevorstehende Event freuten. Die Passagiere am Nachbargate, gerade aus Westerland ankommend staunten nicht schlecht, als sie die Sause bemerken und zückten doch glatt ihre Kameras.

Da die Maschine, aus Berlin kommend, Verspätung hatte, blieb auch viel Raum für die Vorfreude. Die Maschine war ein Airbus A330-300(D-AERK),der seit Februar 1996 für die LTU und seit März 2008 mit airberlin-Farben durch die Welt fliegt.

Nun hieß es für Künstler und Presse „boarding“ und Thomas verabschiedete sich auf dem Weg zu seinem heutigen Job als Flugbegleiter im „Jet Airliner“ oder wie er zu sagen pflegte, als „Saftschubse“. Neben Thomas waren die Kellner, Kalle Pohl, Käthe Köstlich, die Trickbrettfahrer, Dave Davis, Merz und Pilini, Nathalie Licard, Bibi und Rolli, Andreas Wendt und Olaf Henning mit in der Luft. Einige von ihnen sah man später noch im Showteil wieder.

Mein Papa und ich saßen in Reihe 10 an dem Gang, wo auch Thomas mit seinem Wägelchen bedienen sollte. Yvette und Astrid nahmen ganz in der Nähe, ebenfalls an diesem Gang platz und wir freuten uns schon auf das Erlebnis über den Wolken, wo die Freiheit ja nachweislich grenzenlos ist.


Die lustige und so ganz unübliche Art von Käthe Köstlich die Passagiere mit Megaphon zum schnelleren Boarden und Einnehmen der Sitzplätze zu animieren, wurde mit schallendem Gelächter beantwortet. Zur Unterstützung der prominenten Flugbegleiter gab es auch eine richtige airberlin-Crew, die die Wagen mit Waren bestückten und aushalfen, wenn es hier und da mal klemmte.

Als es dann hieß „boarding completed, all doors in flight“ hatte Thomas seinen ersten großen Auftritt der anderen Art bei der allseits belieben „Security Show“ powered by airberlin. Thomas zeigte, wie man den Sitzgurt richtig öffnet und wieder schließt und die Sauerstoffmaske richtig auf Mund und Nase drückt und dabei kräftig atmet. Als Thomas das Aufpusten der Schwimmweste demonstrierte, wurde Käthe Köstlich ganz „anders“ und rief: „Thomas, du Tier!“. Noch schnell die Safety Cards gezeigt und schon wussten alle bestens Bescheid.

Damit keine Steuerflächen z.B. beim Durchfliegen von Wolken einfrieren konnten, wurden diese noch enteist und nachdem eine Bombardier Q 400 der airberlin die Startbahn vor uns verließ, bogen wir darauf. Mit heulenden Triebwerken erhob sich der vollbesetzte Koloss vom Boden. Käthe Köstlich erläuterte die Vorzüge von abgedunkelten Toiletten im Flieger und der Sonnenterasse auf der Tragfläche und freute sich immer noch, dass sie ohne Gurtverlängerung in den Sitz passte. Die erste Steigflugphase war beendet, die Anschnallzeichen erloschen und Thomas machte sich bereit für seinen 2. Auftritt im Flieger.

In der Küche bekam er den Servicewagen erklärt und kam kurze Zeit später mit Frau Köstlich raus und verteilte, umringt von Kamerateams und Fotografen, an jeden Nüsschen und einen Pikkolo. Die anderen Promis taten das Nämliche in ihren Sektionen. Währenddessen flogen wir unsere Solidaritätsschleife über Münster und drehten südlich von Bremen den großen Bogen zurück nach Düsseldorf.

Thomas und auch alle anderen wurden pünktlich fertig, als es hieß „ Wir haben unsere Reiseflughöhe verlassen, bitte stellen sie ihre Rückenlehnen senkrecht und klappen sie die Tabletts hoch. Suchen sie die Waschräume nicht mehr auf!“ Diesen letzten Hinweis muss Thomas wohl überhört haben, den schwups war er von seinem Platz in einem der Waschräume verschwunden. Der Kapitän Joachim Schramm sagte: „Noch 5 Minuten zur Landung“ und erläuterte, dass der Copilot Martin Kandziora heute den gesamten Flug über „pilot flying“ war, also den Flug durchführte.

Der Kapitän gehörte schon zur Stammbesetzung und flog bereits zum 13. Mal den Sonderflug. Kurz vor der Landung dann stimmten einige Passagiere „Viva Colonia“ an und sangen und klatschen dazu als der Flieger wirklich federleicht in Düsseldorf aufsetzte. Käthe Köstlich begrüßte alle zurück in Düsseldorf, bis auf das „Pack“, welches gerade „Viva Colonia“ gesungen hatte. Sie sagte: „ Dat Pack, wat gerade Viva Colonia gesungen hat, kann rechts aussteigen, da gibt es keine Treppe“.


Es war wie immer ein seeeeeehr lustiges Erlebnis und mit Thomas an Bord echt einzigartig und ein echtes Highlight. Es hieß nun „all doors in park“ und das Flugzeug konnte verlassen werden. Kaum wieder Boden unter den Füßen, ging es für Prominenz und Passagiere weiter zum 2. Teil, dem Showteil mit Buffet im abgesperrten Bereich des Terminals. Beim Verlassen des Fliegers erhielten alle den Solibär und Schokolade.


Wir sind nun quasi auf Reiseflughöhe, also bei der Hälfte des Berichts angekommen. Bitte gerade vor den PC hinsetzen, sonst gibt es Verspannungen! ;-) Wetter am Ankunftsort – sonnig und leichter Schneefall.


 

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